Man sollte in allen Religionen jene Übereinstimmung sehen, die in der Tiefe des menschlichen Herzens gründet.

News

22.04.2010

Behörden werfen auswärtige Mönche aus dem Erdbebengebiet hinaus

Während China zu einem nationalen Trauertag für die über 2000 Menschen aufrief, die bei dem Erdbeben im Bezirk Yushu in der Provinz Qinghai ums Leben kamen, befahlen die dortigen Behörden den vielen Mönchen aus den benachbarten Gegenden, die bei der Bergung der Opfer die wesentliche Arbeit geleistet hatten, nach Hause zurückzukehren.
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21.04.2010

Das Engagement buddhistischer Mönche bei den Rettungsarbeiten und die staatlichen Medien

Obwohl chinesische Katastrophenhelfer gut ausgerüstet sind und über große Erfahrung verfügen, „sind sie nicht so hoch motiviert und treten nur dann in Aktion, wenn sie fotografiert werden", klagte ein Anrufer dem tibetischen Dienst von RFA. ... weiter
19.04.2010

China lehnt jede Hilfe aus dem Ausland kategorisch ab, und sagt, man werde alleine mit der Lage fertig.

China lehnt jede Hilfe aus dem Ausland kategorisch ab, und sagt, man werde alleine mit der Lage fertig. Diesbezügliche Angebote aus Rußland, Taiwan, von der UNO und den USA und Indien wurden alle von der chinesischen Regierung zurückgewiesen, die versicherte, die Naturkatastrophe bestens alleine bewältigen zu können.
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15.04.2010

Erdbeben Hilfe für Tibet / China Es ist ein Wettlauf mit der Zeit

Das schwere Erdbeben in China hat eine der ärmsten Regionen des Landes getroffen. Nach dem verheerenden Erdbeben im tibetischen Hochland in Nordwestchina sind die Bergungsarbeiten angelaufen. Bislang konnten mehr als 1000 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet werden. Doch die Zahl der Toten steigt weiter an.
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Über den Besuch des 14. Dalai Lama in Frankfurt 2009

Der Dalai Lama wird auf Einladung des Tibethaus Deutschland e.V., der Pagode Phat Hue und der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) vom 30. Juli bis 02. August 2009 nach Frankfurt a. M. kommen und in der Commerzbank Arena Vorträge über die „Kunst des Lebens" halten.

 

 

 

 

Wer in der täglichen Hektik nach einer sinnvollen Orientierung und nach Lösungsmöglichkeiten für die Herausforderungen des Alltags sucht,

kann sich vom Dalai Lama und weiteren interessanten Gesprächspartnern inspirieren lassen - unabhängig von religiösen oder philosophischen Positionen. Die als gemeinnützig eingestufte Veranstaltung finanziert sich überwiegend durch den Ticketverkauf und durch Spenden. Ein möglicher Gewinn wird in enger Absprache mit dem Dalai Lama an tibetische Hilfsorganisationen verteilt. Ticketbuchungen können über die Webseite www.dalailama-frankfurt.de oder unter der Telefonnummer 01805 - 44 70 111 (€ 0,14/Min, Abweichung aus dem Mobilfunknetz möglich) vorgenommen werden. Gruppen, Vereine und Unternehmen erhalten Sonderkonditionen.

Wer die Veranstaltung mit einer Geldspende unterstützen möchte, kann diese auf folgendes Konto überweisen: VR-Bank Mainz eG;  Konto: 1009478; BLZ: 550 604 17.

 

Das Restprogramm

 

Am Wochenende 1. bis 2. August wird S. H. der Dalai Lama an drei Symposien unter dem Motto „Eine Welt - ein Geist - ein Herz" teilnehmen. Am 1. August vormittags steht das Thema Ökonomie und Ethik auf dem Programm, am Nachmittag das Thema Umwelt. Am Morgen des 2. August wird sich der Dalai Lama mit Vertretern anderer Religionen über das Thema Mitgefühl austauschen. Im Anschluss daran wird das tibetische Oberhaupt am Nachmittag des 2. August in Frankfurt einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Die Kunst des Lebens" halten. Alle öffentlichen Veranstaltungen mit dem Dalai Lama finden in der Commerzbank Arena in Frankfurt statt.
Am Morgen des 3. August wird der Dalai Lama nach Marburg weiterreisen, um von der Universität die Ehrendoktorwürde zu empfangen. Die Universität Marburg lehrt und forscht seit 1929 zum tibetischen Buddhismus.
Der Dalai Lama besucht Deutschland zum 35. Mal seit seiner ersten Reise im Jahre 1973.
Deutschland ist damit das am meisten bereiste Land in Europa des tibetischen Oberhauptes. Dies ist ein Zeichen für das enorme öffentliche Interesse und für die große Unterstützung, die seiner Person und der Tibet-Frage in Deutschland entgegengebracht werden.

Am 10. Februar 2009 wurde dem Dalai Lama in Baden-Baden der Deutsche Medienpreis verliehen. Auf die Frage eines Journalisten, warum er Deutschland so häufig besuche, antwortete er: „Ich liebe Deutschland." Er bewundere die Entschlossenheit und Zielstrebigkeit der Deutschen, mit der sie ihr Land nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aus den Ruinen wieder aufgebaut und dabei eine gefestigte Demokratie und ein starkes Wirtschaftssystem errichtet hätten.
Am Nachmittag des 3. August wird S. H. der Dalai Lama in die Schweiz weiterreisen. Er folgt damit einer Einladung der Internationalen Buddhistischen Rigdzin-Gemeinschaft in Lausanne. Dort wird er am 4. August ganztägig buddhistische Unterweisungen zu dem Text „Die Drei Hauptaspekte des Pfades" des großen tibetischen Meisters Tsongkhapa geben und am Morgen des 5. August eine Initiation in den Buddha der Medizin erteilen. Die Eintrittskarten für diese Veranstaltungen sind ausverkauft.
Im Anschluss daran werden die Tibetergemeinschaften in Europa S. H. dem Dalai Lama ein Langlebens- Gebet (tib. Tenshug) darbringen. Mit diesem traditionellen tibetisch-buddhistischen Ritual wollen die Vertreter der Tibeter aus vielen Ländern Europas ihre Verbindung mit ihrem Oberhaupt stärken. In Europa leben über 7.000 Tibeter, die meisten von ihnen - rund 4000 - in der Schweiz.


Die ersten Flüchtlingsgemeinschaften wurden 1960 offiziell in der Schweiz gegründet.


Am Nachmittag des 5. August wird der Präsident des Kantons Waadt, Pascal Broulis, den Dalai Lama empfangen. Im Anschluss wird der Dalai Lama in Lausanne einen öffentlichen Vortrag unter dem Titel „Weltfrieden durch inneren Frieden" halten. Am Morgen des 6. August wird er mit der Präsidentin des Nationalrats Chiara Simoneschi-Cortesi zusammentreffen.

Am Nachmittag des 6. August wird der Dalai Lama in Genf auf einer internationalen sinotibetischen Konferenz, an der mehr als einhundert chinesische und tibetische Gelehrte, Publizisten, Journalisten und Juristen teilnehmen, eine Rede halten. Veranstalter sind der Internationale Versöhnungsbund (International Fellowship of Reconciliation, IFOR) und die Gesellschaft Schweizerisch- Tibetische Freundschaft (GSTF).
Laut Jonathan Sisson vom IFOR ist das Ziel der Konferenz, „das Verständnis zwischen der chinesichen und der tibetischen Gesellschaft zu fördern und Wege für eine friedliche Lösung der Tibet-Frage zu finden". Tashe Taktsang von der GSTF betont, dass eine einvernehmliche Lösung im Interesse beider Völker liege: „Sie wird zudem die langfriste Entwicklung Chinas positiv beeinflussen und zu Frieden und Stabilität in Asien beitragen."
Am 7. August wird S. H. der Dalai Lama aus der Schweiz nach Indien zurückkehren.