Verlieren wir das Wohl der anderen Wesen aus den Augen, ist dies so, als wären wir auf einem Auge Blind.

News

22.04.2010

Behörden werfen auswärtige Mönche aus dem Erdbebengebiet hinaus

Während China zu einem nationalen Trauertag für die über 2000 Menschen aufrief, die bei dem Erdbeben im Bezirk Yushu in der Provinz Qinghai ums Leben kamen, befahlen die dortigen Behörden den vielen Mönchen aus den benachbarten Gegenden, die bei der Bergung der Opfer die wesentliche Arbeit geleistet hatten, nach Hause zurückzukehren.
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21.04.2010

Das Engagement buddhistischer Mönche bei den Rettungsarbeiten und die staatlichen Medien

Obwohl chinesische Katastrophenhelfer gut ausgerüstet sind und über große Erfahrung verfügen, „sind sie nicht so hoch motiviert und treten nur dann in Aktion, wenn sie fotografiert werden", klagte ein Anrufer dem tibetischen Dienst von RFA. ... weiter
19.04.2010

China lehnt jede Hilfe aus dem Ausland kategorisch ab, und sagt, man werde alleine mit der Lage fertig.

China lehnt jede Hilfe aus dem Ausland kategorisch ab, und sagt, man werde alleine mit der Lage fertig. Diesbezügliche Angebote aus Rußland, Taiwan, von der UNO und den USA und Indien wurden alle von der chinesischen Regierung zurückgewiesen, die versicherte, die Naturkatastrophe bestens alleine bewältigen zu können.
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15.04.2010

Erdbeben Hilfe für Tibet / China Es ist ein Wettlauf mit der Zeit

Das schwere Erdbeben in China hat eine der ärmsten Regionen des Landes getroffen. Nach dem verheerenden Erdbeben im tibetischen Hochland in Nordwestchina sind die Bergungsarbeiten angelaufen. Bislang konnten mehr als 1000 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet werden. Doch die Zahl der Toten steigt weiter an.
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Kann man eigentlich in so einem reichen Land wie Deutschland wirklich von Armut sprechen?

 

Ja, das kann man. Vergleichen muss man die Lebensbedingungen. Arme Kinder haben kaum die Chance auf eine gute Ausbildung, ihre Gesundheit ist sehr viel stärker gefährdet und häufig leiden sie auch unter der angespannten Familienatmosphäre, wenn jeder Cent umgedreht werden muss oder schon wieder das Bemühen um eine Arbeit gescheitert ist.

 

Wie viele Kinder und Jugendliche sind denn arm?

In Europa hat man sich darauf verständigt, dass als arm gilt, wer weniger als 60 % des durchschnittlichen Einkommens zu Verfügung hat. Das sind in Deutschland mehr als 5 Millionen Kinder. Wir gehen davon aus, dass jedes vierte Kind in Armut aufwachsen muss .

 

Wie sichtbar ist Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland?

Die Armut von Kindern ist sichtbar, wenn man sie sehen will. Leider ist es immer noch so, dass Armut versteckt wird. Nur wenn über Armut offen geredet wird, gibt es auch die Möglichkeit, Benachteiligungen auszugleichen.

 

Was tun Kinder und Jugendliche, um ihre Armut zu verbergen?

Kinder entwickeln viele Strategien, damit ihre Armut nicht erkannt wird. Wenn es zum Beispiel darum geht, einen Klassenausflug zu machen, sind die Kinder lieber krank, als zuzugeben, dass das Geld hierfür fehlt. Hier müssen auch die Schulen darauf achten und sensibel sein.

 

Kinderarmut in Deutschland

 

Was heißt eigentlich arm sein?

 

Ohne Markenklamotten läuft gar nichts, aber was ist, wenn man sie sich nicht leisten kann?

 

Wenn man das Wort "Kinderarmut" hört, denkt man doch an erster Linie an Straßenkinder in Lumpen und ohne Schuhe in irgendeinem Land der so genannten "Dritten Welt". Dass es auch in Deutschland arme Kinder gibt, wurde lange Zeit offiziell totgeschwiegen. Aber es gibt sie! Zwar laufen sie meistens nicht in zerrissenen Kleidern und mit hungrig knurrenden Mägen herum, und nur die wenigsten sind obdachlos oder müssen betteln, aber sie fallen raus aus der Gesellschaft - oder stehen oft kurz davor. Sie tragen keine Markenklamotten, können Kino- oder Schwimmbadbesuche nicht bezahlen und lehnen Einladungen zu Kindergeburtstagen ab, weil das Geld für Geschenke fehlt. Und zum eigenen möchten sie erst gar nicht einladen, aus Scham über die Situation zu Hause. Denn arme Kinder sind deswegen arm, weil ihre Eltern es sind. Und das sind nicht nur Familien, die von Sozialhilfe leben.

Schon mehr als 3 Kinder versorgen zu müssen, treibt viele Familien in den finanziellen Ruin. Die geplante Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zum so genannten Arbeitslosengeld II (Hartz-Gesetze) ab 2005 wird das Problem weiter verschärfen, denn Wohlfahrtsverbände befürchten mehr als 900.000 neue Kinder, die abhängig werden von Sozialhilfe.


Armut in reichen Ländern ist unauffällig. Erst im Vergleich zur übrigen Gesellschaft wird sie deutlich.

Kinder,die in armen Familien leben, haben es schwer, dort den vier großen Gefahren zu entgehen: einer eingeschränkten materiellen Grundversorgung, verminderten Bildungschancen, schlechterer Gesundheit und geringerer sozialer Teilhabe.

eingeschränkten materiellen Grundversorgung
verminderten Bildungschancen
schlechterer Gesundheit
geringerer sozialer Teilhabe

 

"Es ist menschliche Pflicht, Kindern in Not
- ohne Ansehen von Nationalität, Religion und Rasse -
Schutz und Hilfe zu gewähren"


Diese Aussage soll den Grundgedanken das Spendenparlaments für Würzburg und Region wiederspiegeln.

Schwerpunkt hierbei: Initiativen für Menschen in Not, insbes. Kinderarmut in Deutschland, speziell im Bereich Würzburg und Region.